Und ist der Ruf erst ruiniert,….

Party

Howdy und Moins,

am Sonntag war es wieder soweit, nein nicht nur Wahlen, sondern auch Verwandtschaftsbesuch. Was ich mir alles schon im Vorfeld von meiner Frau, na Sie wissen schon – die Rothaarige mit den vielen Sommersprossen, vorher anhören durfte: „Sitz richtig, rülps nicht, trinkt nicht so viel, ruiniere nicht erneut unseren Ruf bei meinen Verwandten!“
Also ehrlich, wie sagt schon das alte Sprichwort: „Und ist der Ruf erst ruiniert, dann lebt es sich völlig ungeniert!“ Was soll denn die Verwandtschaft denken wenn ich mich auf einmal piekfein benehme?

Außerdem bin ich ja in bester Gesellschaft mit unseren Politikern. Erst Infografik_Vertrauen2016_RZletzte Woche hat die GfK eine Pressemitteilung (>>>mehr gibt es hier<<<)veröffentlicht, dass die Deutschen das geringste Vertrauen in Politiker haben. Und ehrlich, die tun ja nun alles dafür Ihren Platz im Ranking tapfer zu verteidigen.

Da nehme man nur die Kommunalwahlen in Hessen. Über 50% gehen gar nicht wählen und die Anderen?  Denkzettel verteilen ist gut, aber so? Umso erstaunlicher die Reaktionen der Vertreter der so genannten Volksparteien am nächsten Tag. Die philosophieren ganz ungeniert darüber, dass sie geschockt sind, die Welt nicht mehr verstehen usw. und dass natürlich die Wähler Schuld sind.

Natürlich sind die Wähler Schuld, deswegen heißt es ja auch Wahl! Nur sollte man sich allen ernstes auch fragen, warum die Wähler gar nicht oder so gewählt haben wie das Ergebnis ist! Doch wenn man diese Frage stellt, dann müsste man sich ja an die eigene Nase fassen. Ehrlich, dass darf man doch wohl nicht erwarten, denn dann könnte man nicht mehr so weiter machen wie bisher.

Achso Denkzettel hin oder her, hier noch ein Link zu einem Artikel der Münchner Abendzeitung zum so genannten Wahlsieger. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen: >>>klick hier<<<

 

Also eins verspreche ich Euch, sollten sich mal die vielen Politiker die nichts besseres zu tun haben, als die Wähler zu kritisieren, tatsächlich selbst an die Nase fassen und anfangen nachzudenken, dann fange ich an darüber nachzudenken, ob ich mich nicht doch besser bei Verwandtschaftsbesuchen benehmen kann.

 

Eurer Norman

 

 

 

Schön, dass Sie da sind und meinen Blog nutzen