Aufbruch in Zukunft – Warum nicht?

Moins,

Aufbruch in die Zukunft – Warum nicht? Bitte aber mit dem nötigen Abwägen.

Der Titel eines der StarTrek-Kinofilme heißt: „Das unentdeckte Land“. Kurz gesagt geht es in dem Film darum, dass die Erzfeinde Menschen und Klingonen am Ende einen Friedensvertrag schließen. Zuvor gibt es aber auf beiden Seiten noch erhebliche Widerstände geistiger und handfester Natur zu überwinden.

So ähnlich sehe ich uns im Moment in der technologischen Entwicklung und in weiteren Schritten für die Menschen, wie zum Beispiel die Raumfahrt. Ich glaube auch, dass wir Deutschen an dieser Stelle, erhebliche Bedenkenträger sind. Wir schaffen keine Infrastruktur für Elektrofahrzeuge, wir verbessern nicht nachhaltig die Infrastruktur der Eisenbahn, haben aber dass selbst gesteckte Ziel für eine bessere Umwelt deutliche Schritte nach vorn zu machen.
Nein, stattdessen bauen wir immer noch größere Benzin- und Dieselautos und kaufen diese auch, ja ich auch – ich gestehe. Mittlerweile gibt es für unser Verhalten, sogar einen weltweiten anerkannten Begriff: „German Angst“.

Aber warum haben wir Angst für Neuem, Angst vor der Zukunft. Ich kann es mir nur so erklären, dass wenn man etwas erreicht hat, sich etwas erarbeitet hat, das Sicherheitsgefühl steigt. Dies ist einer der stärksten Emotionen. Neues dagegen bedeutet Risiken, vor allem die Zukunft und warum soll man/wir ein Risiko eingehen? Am besten beantwortet dies die brasilianische Schriftstellerin Clarice Lispector: „Alles in der Welt begann mit einem JA. Ein Molekül sagte JA zu einem anderen Molekül, und das Leben begann.“

Wir müssen Ja sagen zu Risiken, die wir erst rückblickend erkennen werden. Das heißt aber auch, ja zu sagen zu neuen technologischen Entwicklungen – zum Aufbruch in die Zukunft. Gleichzeitig müssen wir aber die Bedenken – das Sicherheitsdenken mit in die Entwicklung neuer Technologien einfließen lassen. Damit sind wir in der Lage, uns bestmöglich auf die Zukunft vorzubereiten und vor allem die Zukunft mit zu gestalten, auch die technologische Zukunft.
Dass heißt aber auch, das Abwägen, das Einbinden von Bedenken, darf nicht unendlich Zeit in Anspruch nehmen. Manchmal muss auch was riskiert werden. Erinnert Ihr Euch noch, wie das war, wo Ihr schwimmen oder Fahrrad fahren gelernt habt? Irgendwann haben es unsere Eltern riskiert, die schützenden Hände wegzunehmen. Auf einmal fingen wir an zu schwimmen oder mit dem Fahrrad eine Runde nach der anderen zu drehen.
Also warum nicht Mars und Mond besiedeln oder warum nicht Unterwasserstädte bauen? Stellt Euch vor wir könnten auf dem Mond Fahrrad fahren oder tief unter der Meeresoberfläche schwimmen. Ich fände das cool. Nur eins müssten wir dafür zu lassen, neue Technologien. Dann könnten wir aufbrechen.

Aufbruch in die Zukunft bedeutet aber auch Veränderung, Veränderung die auch vor Deiner oder meiner Haustür stattfinden oder manchmal sogar im Haus. Sowohl Joel Houghton, als auch L.A. Alexander sind mit Ihren Patenten mehr oder weniger gescheitert. Trotzdem hat Josephine Cochrane 1886 noch mal ja gesagt, ja zu neuen Ideen und zur Einreichung eines Patents für eine neue Technologie.
Diesmal wurde es ein Erfolg, deswegen haben wir heute den Geschirrspüle.(*)

Ich bin für den Aufbruch in Zukunft, warum auch nicht, denn unentdecktes Land wartet auf uns.

Eurer Norman

PS. Dies ist der dritte Beitrag. Noch 2 Beiträge, dann startet meine #Zukunfts-Challenge. Mehr dazu in der Seitenleiste.

  • wikipedia und „History of Dishwashers

Schön, dass Sie da sind und meinen Blog nutzen